Kinder brauchen Verbündete

Die Arbeit von wir für pänz basiert seit jeher auf Prävention und frühzeitigen Hilfen. Neben unseren Kernleistungen führen wir Projekte durch, die nur dank der zahlreichen Spenden realisiert werden können. Diese Angebote sind in erster Linie für die Kinder und Jugendlichen vorgesehen, die wir im Rahmen unserer Leistungen betreuen. Möchten Sie ein Verbündeter für unsere Projekte werden? Möchten Sie sich zu einem speziellen Projekt informieren oder uns direkt mit einer Spende unterstützen? Dann  möchten wir im Folgenden unsere Spendenprojekte kurz vorstellen.

Ihr Ansprechpartner:

Andre vom Orde
Telefon: 0221/ 379 969-52
andre.vom.orde(at)wir-fuer-paenz.de


 

 

River-Ranch-Projekt: Pädagogische Ferienfreizeit mit Pferden

wir für pänz e.V. bietet für Kinder und Jugendliche aus Armutswohngebieten in Köln ein neues pädagogisches Freizeitprojekt an. Insgesamt zwölf Kinder und drei Betreuer*innen verleben im Rahmen des River-Ranch-Projektes eine wundervolle Woche auf dem Reiterhof  in der Eifel. Pferde von der Weide holen, putzen, reiten, voltigieren, Spaß in der Gruppe haben und die Natur erleben – das erwartet die Kinder und Jugendlichen in diesem einmaligen Ferienfreizeitprojekt.Ziel des River-Ranch-Projektes ist es, den Kindern neue naturnahe Erlebnisse zu ermöglichen. Im Umgang mit den Pferden lernen sie, dass Regeln sinnvoll sind und dass sie viel mehr können, als sie sich selber zutrauen würden.

Spendenziel:
Wir möchten noch vielen Kindern eine Woche auf der River-Ranch ermöglichen und das erfolgreiche Projekt fortführen.


 

 

Klettern macht stark: Therapeutisches Klettern für mehr Selbstbewusstsein

Das Projekt „Klettern macht stark“ richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren, die im Rahmen der Jugendhilfe von wir für pänz e.V. betreut werden. Die Kinder kommen zumeist aus benachteiligten Familien, weisen oft große motorische Entwicklungsdefizite und unzureichende soziale Kompetenzen auf. Das Projekt ist zunächst für eine Gruppe von 4 bis 8 Kindern mit zwei Betreuern konzipiert.

Die Kinder und Jugendlichen treffen sich mit zwei pädagogischen Fachkräften einmal wöchentlich in der Kletterfabrik in Ehrenfeld, um für ca. 2 Stunden zu klettern. Die Betreuer*innen absolvieren vor Beginn des Projektes einen Sicherungskurs, um zu gewährleisten, dass alle Sicherheitsrichtlinien eingehalten werden. Kinder ab neun Jahren können ebenfalls, neben dem Klettern, die Technik des Sicherns erlernen, so dass sie im Laufe des Projektes in der Lage sind, sich gegenseitig zu sichern. Die  Kinder lernen die Grenzen ihrer eigenen Leistungsfähigkeit einzuschätzen und ihr eigenes Anspruchsniveau festzulegen. Durch das Sichern anderer Kinder übernehmen sie Verantwortung und werden an verantwortliches und bewusstes Handeln spielerisch herangeführt.

Ziele:

  • Interesse für eine ge­sundheits- und fitnessbezogene Lebensweise
  • Schulung von kooperativem Verhalten, Fairness und zur Entwicklung von Hand­lungskompetenzen in schwierigen Situationen
  • Förderung von Kraft, Geschicklichkeit und Bewegungsintelligenz
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und Überwindung von Ängsten

Spendenziel:
Wir möchten eine zweite Gruppe eröffnen, um noch weiteren Kindern und Jugendlichen das therapeutische Klettern zu ermöglichen.


 

 

„pänz lernen mit Sammy“: Inklusiv-pädagogische Arbeit mit Schulhund

Sammy ist der vierbeinige Begleiter der Klasse 3c der Offenen Ganztagsschule Hohe Straße in Porz-Ensen-Westhoven. Mit Hilfe des Klassenhundes soll die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder unterstützt, ebenso wie die Lernmotivation aller Schüler*innen erhöht werden. Der inklusiv-pädagogische Ansatz kommt bei den Schüler*innen hervorragend an.

Sammy wird in den täglichen Unterrichtsverlauf durch verschiedene Übungen und Rituale einbezogen. Hierbei wird auf die Ruhepausen des Hundes geachtet und dessen Bedürfnisse berücksichtigt. Zusätzlich erhalten die Schüler*innen einmal wöchentlich einen hundegestützten pädagogischen Unterricht. Im hundegestützten pädagogischen Unterricht werden durch die pädagogische Fachkraft, die in tiergestützter Therapie / Pädagogik ausgebildet ist, über gemeinsame Übungen mit dem Hund, Wahrnehmung, Konzentration, Selbstbewusstsein, Durchsetzungsvermögen, Empathie und Teamfähigkeit etc. trainiert. Über Arbeitsblätter und Kreativarbeiten werden den Schüler*innen die Themen Natur, Respekt und Verantwortung gegenüber unserer Umwelt näher gebracht.

Für eine gute Mensch-Hund Teamarbeit werden die Lehrerin und ihr Hund gemeinsam supervisionsartig durch Fachpersonal und Kolleg*innen des  Fortbildungsinstituts „ColeCanido“ begleitet und in Wochenendkursen geschult. Die Eltern der Klasse werden mit in das Projekt einbezogen, indem sie zum Beispiel Materialien besorgen und man mit ihnen gemeinsam an Elternabenden den Stand reflektiert.

Spendenziel:
Wir möchten Sammys pädagogische Unterstützung auch in den kommenden Schuljahren sichern.


 

 

„pänz kreativ“: Künstlerisches Gruppenangebot für Kinder und Jugendliche mit Autismus oder anderen psychischen Erkrankungen

Das Projekt „pänz kreativ“ richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Autismus oder anderen psychischen Erkrankungen, sowie für Kinder und Jugendliche, die von seelischer Behinderung bedroht sind. Das Projekt möchte mit kunst- und freizeitpädagogischen Aktivitäten die Kinder und Jugendlichen fördern und somit vor allem Kontakte zu nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen ermöglichen.

Das Projekt wird von einer Künstlerin der freien Künste, von einer Therapeutin aus dem ATZ und von einer weiteren pädagogischen Fachkraft begleitet. Neben der sinnstiftenden Freizeitbeschäftigung ist ein Ziel des Projektes pänz kreativ, durch die sinnliche Beschäftigung mit Kunst die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu fördern. Durch das Fühlen und das eigen Tun werden sensomotorische Entwicklungs­prozesse angeregt, die es dem Kind erleichtern, geistige und soziale Fähigkeiten zu entwickeln.

Spendenziel:
Wir möchten das Projekt mit einer neu zusammengesetzten Gruppe fortführen.


 

 

„kleine pänz – starke familien“: Eltern und Kinder in Kölner Armutswohngebieten unterstützen

Die Eltern-Kind-Gruppen „kleine pänz – starke familien“ richten sich an Eltern mit Kindern zwischen null und drei Jahren, die in Armutswohngebieten in Köln wohnen und/oder sich in benachteiligten Lebenssituationen befinden. Erfahrene Fachkräfte regen zum Spielen, Basteln und Singen mit den Kindern an und stehen den Eltern für Fragen zu Gesundheit, Ernährung, Pflege und Erziehung zur Seite. Desweiteren wird ein Frühstück angeboten, bei dem die Eltern sich untereinander austauschen können. 

Mit den Eltern-Kind-Gruppen, möchten wir eine erste Kontaktmöglichkeit für junge Eltern schaffen, die psychomotorische, emotionale, soziale und sprachliche Entwicklung der Kinder fördern und die Eltern stärken. Der Besuch der Eltern-Kind-Gruppen ist kostenlos und kostet für die Eltern nur 2€/Monat als Anerkennungsbeitrag und findet einmal wöchentlich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort der Eltern statt. Die Gruppen sind jeweils für 2 bis 3 Stunden am Vormittag für die Eltern und Kinder geöffnet.

Spendenziel:
Die Eltern-Kind-Gruppen werden sehr gut angenommen. Mit den Spendengeldern möchten wir die bestehenden Gruppen weiter fortführen.


 

 

„starke pänz“-Trainingskurse: Projekt zur Selbstbehauptung, Persönlichkeitsentwicklung und Gewaltprävention

wir für pänz setzt sich seit vielen Jahren für eine nachhaltige Arbeit im Bereich der Gewaltprävention und des sozialen Lernens ein. Mit großem Erfolg führen wir eine Vielzahl von Gewaltpräventionskursen und Angeboten zum Sozialen Lernen für Kinder und Jugendliche durch. Unser Trainingsprogramm "starke pänz" bieten wir zum einem als einrichtungsspezifischen Kurs für Bildungseinrichtungen aller Altersstufen an. Zum anderen bieten wir einen Trainingskurs für Kinder und Jugendliche an, die Verhaltensoriginalitäten zeigen oder von seelischer Behinderung bedroht sind. Zwei erfahrene Trainer*innen und Pädagog*innen begleiten die Kinder und Jugendlichen in einer festen Gruppe meist über mehrere Jahre hinweg und vermitteln Kompetenzen für das soziale Miteinander.

Ziele des Trainingsprogramms:

  • Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes
  • Entwicklung von Selbstvertrauen
  • Kompetenzerweiterung in Kommunikation und Selbstbehauptung
  • Erlernen von Handlungsalternativen in Konfliktsituationen
  • Positives Gruppenerleben
  • Einhaltung und Einübung von sozialen Regeln und Grenzen
  • Einüben von Strategien, um auf Gewalt in der Umgebung angemessen reagieren zu können

Spendenziel:
Die Nachfrage nach den „starke pänz“-Trainingskursen ist sehr groß. Wir möchten daher neue Kurse anbieten, um das erfolgreiche Angebot kontinuierlich fortführen zu können.